Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Berichte

zu den Berichten

Ausstellung: Zerknitterte Pergamentstückchen, Palimpseste und Buchumschläge

Im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum wurden von März bis Juni 2017 Zeugnisse früher Mainzer Schriftlichkeit ausgestellt. Neben großen Torinschriften und prachtvoll gearbeiteten Bibeln finden sich Blätter und Bücher, die deutliche Spuren unachtsamen Gebrauchs oder nachlässiger Aufbewahrung zeigen. Die Heidelberger Mittellateinerin Kirsten Wallenwein lässt bei ihrer Führung durch die Ausstellung gerade diese – auf den ersten Blick weniger kostbaren – Exponate in hellem Licht erstrahlen. [mehr]

Epigraphik griechischer Heiligtümer

Am 9. und 10. Mai 2017 fand an der Universität Münster ein Workshop statt, bei dem es um Inschriften in Heiligtümern der griechischen Antike ging. [mehr]

Marmor. Eine Ortsbegehung

Denkt man an antike Inschriften, so denkt man an Marmor. Was macht Marmor als Beschreibstoff so besonders? Benjamin Allgaier, Doktorand der Klassischen Philologie (Gräzistik) am SFB 933, fuhr Anfang April 2017 mit Archäologen, Althistorikern und Mittelalter-Kunsthistorikern nach Istanbul und auf die Insel Marmara im gleichnamigen Meer. Im Interview berichtet er über den Praxis-Workshop, der vor antiken Monumenten aus Marmor und im Steinbruch stattfand. [mehr]

Schriftgemeinschaften

Die Arbeitsgruppe „Vergesellschaftete Schriften“ des SFB 933 richtete am 15. und 16. März 2017 am Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg eine Tagung aus. Es ging um die Frage, was es für einen Text heißt, wenn er zusammen mit anderen Texten – anderer Inhalte, Sprachen oder Schriften – auf ein und dasselbe Artefakt geschrieben wurde und was diese Praxis für den Umgang mit dem Artefakt selbst bedeutet. [mehr]

 

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Aktuelle Stellenausschreibung

Die aktuellen Stellenausschreibungen finden Sie hier.

 

 

zum Blog des SFB933 auf hypotheses.org

Zielsetzung und Leitideen des Sonderforschungsbereichs

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Das Interesse richtet sich dabei auf die spezifische materiale Beschaffenheit und die dadurch evozierte Präsenz der beschrifteten Artefakte und des Geschriebenen selbst. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher stellen eine Vielzahl von Fragen an diese Artefakte: Wie und unter welchen Bedingungen wurden sie hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Welche Handlungen lösten sie aus? Der Leitgedanke ist, dass Schrift, Schriftträger und darauf bezogene Praktiken eine unlösbare wechselseitige Verbindung eingehen, deren Berücksichtigung für das Verständnis der überlieferten Texte und ihrer kulturellen Umgebung hohe Erklärungskraft besitzt.

Der SFB wählt seine Untersuchungsobjekte ausschließlich aus solchen Kulturen, in denen keine Verfahren der massenhaften Produktion von Geschriebenem verfügbar oder verbreitet waren oder sind.Weiterlesen

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

Veröffentlichungen

Die Magie der Schrift - Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2016

Das vorliegende Sonderheft "Die
Magie der Schrift"
ist in Kooperation mit dem SFB 933 "Materiale Textkulturen" der Deutschen Forschungsgemeinschaft entstanden. 

Publikationsreihe "Materiale Textkulturen"

Die Reihe Materiale Textkulturen ist das Publikationsorgan des Sonderforschungs- bereichs 933. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den Forschungs-schwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen.

Alle Bände der MTK-Reihe sind auch im open access abrufbar. Sie finden Die Bände hier bei DeGruyter

 

Arbeitsgruppen

In der zweiten Förderperiode des SFB 933 haben sich elf Arbeitsgruppen gebildet, die gemeinsame Anliegen mehrerer Projekte oder aber für alle relevante Kernthemen bearbeiten. Die Arbeitsgruppen setzen sich in der Regel aus Mitgliedern mehrerer Teilprojekte zusammen und verstärken so die interdisziplinären Synergien des Forschungsverbundes.

AG 1 Bild und Schrift

Im Fokus der Arbeitsgruppe soll das Verhältnis von „Bild und Schrift“ in Medien vortypographischer Gesellschaften stehen. [mehr...]

AG 2 Materiale Umbruchsituationen

Die Arbeitsgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt „Materiale Umbruchsituationen“ in einer vergleichenden Perspektive an ausgesuchten Beispielen zu untersuchen. [mehr...]

AG 3 Form, Inhalt und Material

Die Arbeitsgruppe untersucht schrifttragende Artefakte hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen a) Textinhalt, b) physischer und nicht-physischer Form sowie c) Material. [mehr...]

AG 4 Materialität und Memoria

Der SFB hat sich in seiner ersten Förderperiode vor allem mit räumlichen Aspekten der Präsenz von Schrift beschäftigt. [mehr...]

AG 5 Schrift im Raum

Die Beschäftigung mit dem dreidimensionalen Raum, innerhalb dessen Menschen und Artefakte interagieren... [mehr...]

AG 6 Vernichtung von Geschriebenem

Ausmeißeln, Zerreißen, Verbrennen, Essen, Begraben, Auflösen, Abwischen, Schmelzen … – die Zerstörung von Schrift kann verschiedenste Formen annehmen und mindestens ebenso viele Funktionen erfüllen. [mehr...]

AG 7 Netzwerke

Ausgangspunkt der Arbeitsgruppe ist der zweite Punkt der »Zusammenfassung des Forschungsprogramms« im Fortsetzungsantrag. [mehr...]

AG 8 Sprechende Materialität

Die AG hat zum Ziel, den Begriff der ›Affordanz‹, …, für die besonderen Untersuchungsgegenstände unseres SFB zu schärfen und passgerecht zu machen. [mehr...]

AG 9 Episteme und Text

Die Arbeitsgruppe […] beschäftigt sich mit der Frage, welchen spezifischen Beitrag die Philologie als „theoretische Einstellung“ zur Materialitätsdebatte beitragen kann. [mehr...]

AG 10 Metatexte und Schrittragende Artefakte

Im Zentrum der Arbeitsgruppe steht die Frage nach der Beziehung zwischen erzählten Schriftartefakten (Metatexte) und realen Schriftartefakten. Drei Fragebereiche stehen dabei im Mittelpunkt: [mehr...]

AG 11 Vergesellschaftete Schriften

Die AG verfolgt das Ziel, die verschiedenen Arten vergesellschafteter Schriften auf ihre möglichen Bedingungen und gegenseitigen Auswirkungen hin zu überprüfen. [mehr...]